Verein

Die Heinrich-Poos-Gesellschaft zur Förderung von Chormusik und Musikforschung e.V. wurde 2025 gegründet, um das Werk und Wirken des Komponisten Heinrich Poos lebendig zu halten. Als Musikwissenschaftler und produktiver Autor anspruchsvoller Vokalmusik prägte Poos über Jahrzehnte die Chormusik in Deutschland. Seine tief spirituelle und zugleich moderne Tonsprache verdient auch heute ein waches Publikum. Unser gemeinnütziger Verein plant Konzerte, Vorträge, wissenschaftliche Beiträge, ein Archivprojekt sowie die gezielte Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Dabei geht es nicht um Rückschau, sondern um Vermittlung, Inspiration und Weiterentwicklung. Wer unsere Arbeit unterstützen oder Mitglied werden möchte, ist herzlich eingeladen.

Unser Vorstand

Dr. Christian Punckt studierte von 1995 bis 1997 an der Berliner Kirchenmusikschule und war von 1993 bis 2007 als Organist, Chorleiter und Sänger in Berlin tätig. Als Chorleiter brachte er auch Kompositionen seines Vaters Heinrich Poos zur Aufführung, darunter die Nachklänge und Des Antonius von Padua Fischpredigt. Beruflich arbeitet der promovierte Naturwissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Chormusik und Klavierspiel sind bis heute feste Bestandteile seines Lebens. Seit vielen Jahren widmet er sich der Dokumentation und Erschließung des musikalischen und wissenschaftlichen Nachlasses von Heinrich Poos und verfasst werkbezogene Beiträge für Fachpublikationen und digitale Angebote. Als Vorsitzender der Heinrich-Poos-Gesellschaft koordiniert er die Vereinsaktivitäten und betreut den Internetauftritt redaktionell. Im Mittelpunkt steht für ihn, das Werk seines Vaters für Chöre, Forschung und Publikum zugänglich zu machen und neue Aufführungen anzuregen.

Prof. Dr. Hans Jaskulsky studierte Schulmusik, Germanistik und Musikwissenschaft in Frankfurt am Main und wurde dort mit einer Arbeit über die lateinischen Messen Franz Schuberts promoviert. Seine künstlerische Ausbildung als Dirigent erhielt er u. a. bei Helmuth Rilling und Jiří Stárek. Von 1979 bis 2016 war er Universitätsmusikdirektor an der Ruhr-Universität Bochum und gründete das Collegium vocale und das Collegium instrumentale Bochum, mit denen er international konzertierte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Verbindung von musikwissenschaftlicher Reflexion und musikalischer Praxis. Jaskulsky hat zahlreiche Werke von Heinrich Poos zur Uraufführung gebracht und ist Herausgeber der Bach-Lektüren mit Texten von Heinrich Poos (Olms Verlag).